03.02.2023

ESC Pokal 2023 und Ankündigung für die Stadtmeisterschaft

Der ESC Pokal dieses Jahr konnte sein starkes Ergebnis von 16 Spielern wiederholen. Hier konnten sich auch erstmals mehrere Jugendliche wie MarcellTim und Artur ins Viertelfinale absetzen. Die spannendste Partie in der Vorrunde war Marcel gegen Alberto, wo Marcel (wie schon im Mannschaftskampf gegen Klub Kölner) ein großer Schnitzer passierte. Jedoch verfolgte Alberto im Endspiel einen komplett falschen Plan, womit Marcel sich fangen konnte und gewann.

Im Viertelfinale setzte sich die Erfahrung gegen die Jugend durch. Artur spielte hier eine nennenswert starke Partie gegen seinen Bruder Kevin, wo er musterhaft wichtige Verteidigungsfiguren wegtauschte aber dann nicht ein schwer zusehendes Turmopfer sah, um die Partie an sich zu reißen und dann durch das Gegenspiel zusammenbrach.

 Im Halbfinale spielte dann Marcel gegen Eike und spielte wieder den Weihnachtsmann indem er eine Figur "verschenkte". Eike ließ ihn jedoch nicht mehr so los, wie Alberto und fuhr die Partie nach Hause und zeichnete sich damit als  verdienter Favoritenkiller dieses Turniers aus. Spektakulär wurde es zwischen Tobias und mir (Kevin). Nach einem schnellen langweiligen Remis gab es hier ein brutales Massaker. Tobias spielte die Weißeröffnungen sehr zahm, was mir immer wieder viel Platz zum Atmen gab, weswegen ich in diesen Partien überzeugen konnte. Jedoch bewies Tobias, dass ich Nachholbedarf habe, gegen meine eigene Schwarzeröffnung zu spielen, denn diese endete vorallem in meinem zweiten Herausforderungsversuch in einem Eröffnungsdesaster. Somit entschied sich nach ein paar 1:1-Resultaten, das ganze in der Armageddon-Partie das "Glück" bekam schwarz zu haben und trotz der 4 Minuten wieder auf die gleiche Weise eine Superstellung bekam und irgendwann sogar mehr Zeit auf der Uhr eine Gewinnstellung bekam und dann das forcierte Dauerschach erzwang. Damit konnte ich es ins Finale gegen Eike schaffen und auch wenn ich auf dem Papier die besseren Karten habe, hat er es schon mal geschafft einen "Deider" in der Clubmeisterschaft zu besiegen. 

 

Ansonsten möchten wir als Eschweiler Schachverein die Stadtmeisterschaft 2023 ankündigen. Eine Teilnehmerliste befindet sich in der Rubrik "Turniere".

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31.01.2022

Halbfinale im ASVB-Pokal gegen Eilendorf 

Wir standen uns als Gast den Eilendorfern gegenüber. Eilendorf hatte gegen unsere zweite Mannschaft nur knapp 2,5 - 1,5 gewonnen, weswegen die Aufrüstung mit einem 1960er an Brett 2 ein wichtiger Schritt war in diesem Mannschaftsspiel eine Chance zu haben. Jetzt mit einem 2100er-Jugendlichen an Brett 1 gab es eine gute Gewinnstrategie über die Berliner Wertung. Sogar das geplante "Gewinnass" an Brett 4 der Josef Kaluza kam nicht gut aus der Eröffnung (schon wieder), was das ganze nicht unter einem guten Stern glänzen gelassen hat. In der Zeit gab es bei mir (Kevin) und dem neu im ASVB-Pokal eingesetzten Spieler ein spannend brennendes Spiel was in eine Situation führte, dass einer der beiden immer gezwungen war in ein Dauerschach zu gehen, wenn der andere Spiel ein Gewinnversuch startete. Josef konnte sich konsolidieren und das Spiel in einem Remishafen lotsen. Jetzt stand Tobias super mit einer Mehrfigur jedoch war es irrelevant, wenn Alwin hier als Zugpferd das ganze gewinnen kann. Die Stellung wurde von Nils jedoch sehr geschlossen gehalten, und es sah nicht aus als fühlte sich das Jugendtalent damit wohl. Am Ende als sich die Wolken (oder eher gesagt Linien) in der Stellung öffneten, kam es sogar zu einem traumhaften Läuferendspiel was Nils gewinnen konnte. Damit hat sich gezeigt, dass Nils an Brett 1 zu setzen, schon jetzt schon als enorme Erfolgsgeschichte dieser Saison gelten darf. Tobias schob den Rest dieser Nacht seinen Gegner nachhause und damit endete der Mannschaftskampf 3:1, womit wir im Finale angekommen sind als David unter den ganzen Goliaths.

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04.09.2022

Unser 100-jähriges Jubiläum

Am Sonntag im Rathaus fing es an: Unser großes Jubiläum für 100 Jahre Bestand unseres Vereins! Magisch fühlte sich die Atmosphäre an, während ein Großmeister unsere Nachwuchsspieler trainierte schauten viele Erwachsene um ihn herum und überlegten schon wie sie diesen Großmeister im Simultan besiegen könnten. Sebastian Siebrecht wurde nämlich von 29 Spielern herausgefordert. Währenddessen wurde fleißig die Festschrift verteilt. Die meisten waren aus unserem Verein jedoch waren auch paar Gastspieler dabei, die aufgrund einer gemeinsamen Vergangenheit mit ihnen uns am Herzen lagen. Taff war es auf jeden Fall, denn es dauerte ganze 5 Stunden(!!!), bis das Simultan zu Ende war. 22 Partien gewann der größte Großmeister der Welt (2.02m groß), jedoch konnten 4 Spieler ihm ein Remis abluchsen (Nils Henrotte, Alberto Bamberger, Stefan Rinner und unser 13-jähriges Nachwuchstalent Artur Deider) Aber das war nicht genug, es gab sogar 3 Spieler die durch aggressives Spiel gewinnen konnten (Alexander Rudler, Josef Kaluza und Kevin Deider)!! Mit diesem Super-Ergebnis konnten wir signalisieren, dass wir bereit auf die anstehende Saison sind. 

Anschließend nach dem ernsten Simultankampf feierten wir das mit einem Grillfest. In diesem konnte man sehen wie harmonisch unser Verein einfach ist. Es wurde gespielt, gewitzelt und über unseren Alltag gesprochen (natürlich mit jede Menge Essen nicht zu vergessen ;)). Es wurde neben Schach auch Wikingerschach gespielt, wo die Leute viel Elan und Spaß eine ganz andere Interpretation fernab vom Brett spielen konnten.